Flößermuseum Unterrodach

Spezialmuseum zur Flößerei im Frankenwald

Flößerei im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission

Mit der Aufnahme der Flößerei in das bundesweite Verzeichnis des immaterielles Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission ist der Arbeit von Flößern und Floßvereinen eine hohe Anerkennung ausgesprochen worden.

Die Expertenkomitee würdigte den Vorschlag der Deutschen Flößervereinigung "als gesellschaftliche und regionale Wissenstradition, die praktische wie theoretische Erfahrungen vermittelt, ländliche mit städtischen Wirtschaftsbereichen verbindet und durch touristische und freizeitliche Betätigungs- und Erlebnisformen lebendig gehalten wird".

Die Bedeutung der Flößerei in Vergangenheit und Gegenwart wird durch viele aktive Flößer in Floßvereinigungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Das Flößermuseum Unterrodach als Fachmuseum leistet dazu auch einen Beitrag und will den Besuchern die Flößerei, insbesonders die des Frankenwaldes, erschließen.

Frankenwald - Waldgebiet des Jahres 2017

Der Frankenwald besteht hauptsächlich aus Fichten. Dies ist historisch zu erklären, denn seit dem Mittelalter wurden für Köhlerei, Glashütten, Brenn- und Bauholz und Flößerei große Flächen der Buchenbestände vernichtet. Diese konnten schnell und kostengünstig nur mit Nadelholz aufgeforstet werden. Die Tanne war eigentlich die wichtigste Baumart, durch die Kahlschlagwirtschaft im 19. Jahrhundert gewann jedoch die Fichte die Oberhand. Sie ist auch heute noch der "Brotbaum" der Forstwirtschaft. Durch den Klimawandel ist jedoch die Fichte bedroht. Deshalb ist das Bestreben der Forstleute, Fichtenreinbestände in klimastabile Mischwälder zu überführen. Dieser Waldumbau wird noch 100 bis 200 Jahre dauern. (Auszug aus der Broschüre des BDF - Bund Deutscher Forstleute)

 

 

 

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